ASH Group in Peking – Vom Leben und Arbeiten in einer Weltmetropole

Seit 2009 ist David Achermann nun bereits an Bord der ASH Group, zuerst im Bereich Prozess- und Qualitätsmanagement, übernahm er 2012 am Standort der Holding in Zürich, als Area Sales Manager die Verantwortung für den Asien-Pazifik-Raum. Seit 1. Juni 2016 sitzt der gebürtige Schweizer in seinem neuen Büro in Peking. Die neue Niederlassung dort soll die Weichen für weiteres Wachstum der Marken Aebi und Schmidt auf dem asiatischen Kontinent stellen. 

IMG_3109„Die Weltmetropole Peking bietet jeden Tag neue Herausforderungen. Die eigenen Regeln und Gesetze des Wirtschaftsumfelds sind nicht vergleichbar mit der Schweiz und westliche Erfahrungen sind an meinem neuen Arbeitsort kaum anwendbar. Genau diese Herausforderung reizte mich aber zu diesem Abenteuer“, erklärt Achermann. Zudem sei es spannend, in diesem dynamischen Umfeld etwas Neues aufzubauen.

Als David Achermann Ende Oktober zum ersten Mal in Peking ankam waren die Temperaturen noch mild, der Smog hing jedoch bereits dicht in der Luft: „Erste Erfahrungen mit Atemmasken habe ich also bereits hinter mir“, so Achermann. In Peking leben um die 20 Millionen Menschen – Verkehrsaufkommen und hektisches Gewusel gehört zum Tagesprogramm. „Ich schätze jedoch die Menschen hier sehr, der Durchschnittschinese ist sehr liebenswürdig und äußerst Hilfsbereit. Älteren Mitmenschen wird selbstverständlich einen Sitzplatz angeboten oder beim Aussteigen des Busses geholfen. Fragt man nach dem Weg, wird man nicht selten bis zur gefragten Stelle begleitet. Ist die gewünschte Ware im Geschäft gerade nicht vorrätig, versucht der Verkäufer diese von einem Nachbargeschäft aufzutreiben. Diese und viele weitere tolle Alltagsbegegnungen habe ich in der Zwischenzeit selbst erlebt.“

ASH China.JPGIm Gebäudekomplex Chaowai Soho Building A inmitten von Pekings Financial District befindet sich die neue Büroräumlichkeiten. Chaowai Soho zeichnet sich durch eine gemischte Nutzung aus und beherbergt neben Geschäfts-, auch Retail- und Restaurationsräumlichkeiten. Der ehemalige Mobile-Shop musste aber erst zu einem Büro umgebaut werden.

„Die Sprachbarriere fordern alltägliche Geschäfte heraus, denn häufig kommt man auch mit Englisch nicht weit. Dies ist insbesondere bei lokalen Unternehmen und Dienstleistern spürbar: Meine pantomimischen Fähigkeiten haben sich seit meiner Ankunft deutlich verbessert und wenn alles nichts hilft, spreche ich halt Schweizerdeutsch“, scherzt Achermann. „Den engen Kontakt mit lokalen Geschäftspartnern schätze ich jedoch besonders.“

Erster SchneeEnde November hüllte dann der erste Schnee die Großstadt weiss ein. „Die wenigen Zentimeter Neuschnee führten zu zäh fließendem Verkehr. Eine optimale Ausrüstung ist jedoch nicht vorhanden, weshalb der Schnee mit viel Muskelkraft bekämpft werden musste. Noch! Ich sehe hier noch Verbesserungspotential und viel Luft nach oben für unsere Technologien – im Winterdienst wie im kommunalen Sommerdienst“, so Achermann.

Wir wünschen David Achermann einen guten Start im Reich der Mitte und viel Erfolg bei seiner neuen, spannenden Aufgabe.