Frühmorgens mit dem Winterdienst durchs Schneegestöber

Auf dem Bauhof Füssen herrscht derzeit Hochbetrieb. Denn seit einigen Tagen zeigt der Winter auch im Allgäu, was er kann. Welche Herausforderungen die Männer auf ihrer Tour meistern müssen, hat sich die Redaktion von Bauhof-Online vor Ort angeschaut.

Ein Bericht von Jessica Gsell:

Alle 11 Winterdienstfahrzeuge des Füssener Bauhofs sind an diesem Morgen im Einsatz. Im Rekordtempo werden mithilfe von Schaufelladern die Salzstreuer befüllt und die Ladeflächen der Räumfahrzeuge mit Splitt beschwert. Ich darf im Fahrerhaus eines MAN-14-Tonners bei Erwin Hipp (50) und Andreas Heimlich (52) Platz nehmen. Die beiden Männer arbeiten im Winterdiensteinsatz als Team. Das hat versicherungstechnische Gründe. „Wir haben an unserem Fahrzeug keine Rückfahrkamera“, erklärt mir Hipp. Deshalb braucht es einen zweiten Mann, der vor allem beim Rangieren stets die Außen- und Rückspiegel im Blick hat.

Um kurz nach 4 Uhr geht es dann raus auf die verschneiten Straßen. Erstes Einsatzgebiet: der Südwesten Füssens. Im Kreisverkehr drehen wir mehrere Runden, bis der Schneepflug dort die gesamte Fahrbahn freigeräumt hat. Währenddessen wird mit dem Streuer am Heck das Trockensalz verteilt. „Je früher wir fahren, desto besser“, erklärt mir Hipp, der als erster am Steuer sitzt. Warum der frühe Arbeitsbeginn eine Erleichterung für den Winterdienst darstellt, wird mir sofort im ersten Wohngebiet klar. Weit und breit ist kein anderes Fahrzeug unterwegs. So kann Hipp mit dem 14-Tonner ohne Verzögerung die Schneemassen mithilfe seines Schmidt-Schneeräumschildes an den Straßenrand schieben und die Kreuzungsbereiche frei räumen. Auch abseits der Straße wird bereits fleißig gewerkelt. Immer wieder treffen wir auf Bauhofkollegen, die mit ihren Schmalspurfahrzeugen den Schnee von den Gehwegen schaffen. Insgesamt sind in Füssen 15 Mitarbeiter mit Maschinen und 12 Fuß-Trupps für den Winterdienst im Einsatz. „Jeder von uns hat seine Route“, sagt Hipp, der bereits seit 17 Jahren beim Bauhof Füssen tätig ist. Neben Bereichen der Füssener Innenstadt gehören auch die Bergstraßen nach Hopfen und Weißensee zur Tour der beiden Männer. Bei starkem Schneefall, wie in dieser Nacht, haben zunächst die Hauptstraßen oberste Priorität beim Räumen. Rund 4 Stunden dauert ein Durchgang der gesamten Route.

Der Einsatz in der Nacht läuft nicht immer ohne Gefahren ab

Die beiden Bauhofmitarbeiter sind froh, dass heute ein ganz normaler Wochentag ist. Denn vor allem in den Nächten von Samstag auf Sonntag – wenn in der Früh noch die letzten, betrunkenen Partygänger in Füssen unterwegs sind – müssen die Männer besonders Acht geben. Nicht weit vom Bauhofgelände entfernt befindet sich eine Diskothek. „Da springen dann die Halbstarken auf die Straße und vor das Fahrzeug“, erzählt mir Heimlich mit einem Kopfschütteln. Aber nicht nur die alkoholisierten Bürger sind für den Winterdienst eine Gefahrenquelle. Wir biegen in die Welfenstraße ein. Hier begegnet uns im Dunkeln ein Fahrradfahrer – kaum zu erkennen in seiner schwarzen Bekleidung und ohne Licht. „Wenn es dann noch schneit, sieht man die gar nicht mehr“, bringt der 52-Jährige das Problem auf den Punkt. Straße für Straße fahren wir mit dem Schneepflug ab. So gut wie immer reicht eine Durchfahrt allein nicht aus. Da kein Gegenverkehr kommt, kann Hipp in Straßen mit vielen parkenden Autos auf der rechten Seite konstant auf der linken Fahrbahn bleiben. Vor einer Zahnarztpraxis ist ein Hausmeisterdienst gerade dabei, den Schnee von den Parkplätzen auf die Straße zu schieben – eine zusätzliche Arbeit für den Bauhoftrupp. Mir fällt auf, dass an einigen Stellen bereits vor uns jemand mit dem Schneepflug unterwegs gewesen sein muss. Das stimmt: Die 27 Männer des Bauhofs werden während des Winterdienstes mit 3 Fahrzeugen von Fremdfirmen unterstützt, die sich ausschließlich um die Hauptverkehrswege kümmern. „Außerdem räumen die nur und streuen nicht“, klärt mich Hipp auf. Deshalb müssen die beiden dennoch jede Straße ihrer Route passieren.

Zwischen den vielen parkenden Autos in der nächsten Straße, in die wir einbiegen, ist nun Millimeterarbeit angesagt. „Es geht. Zum Glück“, ist Hipp erleichtert. Denn sonst hätten sie ihre Kollegen benachrichtigen müssen, damit einer von ihnen mit einem kleineren Räumfahrzeug anrückt. Je länger es schneit, desto mehr stellen die zahlreich abgestellten Autos – besonders in den Wohngebieten – ein Problem für die Winterdienstfahrer dar. Denn mit der Zeit werden die Berge an geräumtem Schnee an den Fahrbahnrändern immer höher und vor allem breiter. Die Folge: Da auch weiterhin am Straßenrand geparkt wird, ragen die Autos dort immer mehr in die Mitte der Fahrbahn hinein und verhindern so irgendwann ein Durchkommen der großen Räummaschinen. Dabei ist es nicht allein der Winterdienst, den die Bürger damit blockieren. „Eigentlich sollten die Autos so parken, dass der Rettungsweg freigehalten wird“, geben die beiden Männer zu bedenken. Hipp richtet den Schneepflug nach vorne, damit die Schneemasse auf der Fahrbahn nicht an die abgestellten Autos geschoben wird. Heimlich behält währenddessen die Seitenspiegel im Blick. Und wie oft passiert es, dass man doch einmal einen der Seitenspiegel an den Autos erwischt? „Es kommt auch mal vor, aber ganz selten“, versichert Heimlich und erklärt gleich darauf: „Eigentlich nur dann, wenn wir mit dem Fahrzeug wegrutschen.“ Das traurige an der Sache: „Man unterstellt uns dann, dass es Absicht war“, erzählt Hipp mit frustrierter Stimme. „So etwas würden wir aber nie mit Absicht tun.“

Beschwerden der Bürger frustriert die Winterdienstler

Mit äußerster Vorsicht bugsieren die beiden Männer auch heute Früh ihre schwere Maschine durch Füssen. „Wir müssen langsam tun, damit wir die Gehwege nicht zu machen“, erklärt Hipp. Doch so sehr sich die Winterdienstfahrer auch bemühen, möglichst schnell und ohne Behinderung der Bürger den Schnee von der Straße zu schaffen: Immer wieder müssen sie sich Beschwerden anhören oder sogar beschimpfen lassen. „Es gibt welche, die rufen an, weil wir zu früh räumen und beschweren sich über den Lärm. Die anderen beschweren sich über das zu späte Räumen“, erzählt mir Hipp. Beim Vorbeifahren an Einfahrten ist es den beiden sogar schon passiert, dass Anwohner ihnen die Schneeschaufel hinterhergeworfen haben. Streitpunktthema sind hier stets die zugeschobenen Einfahrten – nach Ansicht vieler Bürger ein absichtliches Verhalten der Bauhofmitarbeiter. Für Heimlich und Hipp ist dieses Thema ein wunder Punkt. Nicht nur, weil es stets die Winterdienstfahrer des Bauhofs sind, die die Bürger für den Schnee vor ihren Einfahrten verantwortlich machen. Und das, obwohl Hausmeisterdienste oder andere Fremdfirmen ebenfalls mit Räummaschinen in Füssen unterwegs sind. Vor allem aber auch, weil den Männern in dem Moment, in dem sie Teile des Schnees an Ausfahrten schieben, schlichtweg nichts Anderes übrigbleibt. Denn jeder räumt seinen Schnee immer nur in Richtung Fahrbahnrand. Zusammen mit den parkenden Autos ist es irgendwann ein Ding der Unmöglichkeit, das Schneeschild des MAN stets in die entgegengesetzte Richtung der Einfahrten zu lenken. „Wo sollen wir den Schnee hintun?“, fragt Hipp zurecht. „Wir können ihn ja nicht aufladen.“ Erst wenn es ein paar Tage am Stück gescheit hat und die Berge an den Fahrbahnrädern durchgefroren sind, rückt der Bauhof mit Schneefräse und LKW an, um sie abzutransportieren. „Wenn es noch zwei Tage so schneit, dann kommen wir mit der Fräse“, schätzen die beiden. Wir biegen ab. „Das ist jetzt zwar eine Seitenstraße, aber hier ist das Altenheim“, erklärt Hipp. Auch dort wird gleich ganz in der Früh geräumt. „Denn später kommen die Angestellten und dann haben wir keine Chance mehr.“ An sämtlichen Kreuzungsbereichen muss Hipp mit dem 14-Tonner mehrmals vor- und zurückrangieren, damit eine möglichst große Fläche vom Schnee befreit wird. Er findet direkt am Rand einen geeigneten Platz, an dem die weiße Pracht niemandem im Weg umgeht. „Du musst natürlich das Glück haben, dass da grad keiner parkt“, kommentiert Heimlich die Arbeit seines Kollegen. „Jeder wie er es verdient“, witzelt Hipp. Beide müssen lachen. Man merkt, dass sich die beiden Männer schon lange kennen. Den Winterdienst fahren sie allerdings erst seit zwei Monaten zusammen. Da ein Mitarbeiter in Rente gegangen ist, kam es zu einer Umbesetzung der Teams. „Hier schauen wir auch, dass es gut zum Fahren geht“, sagt Hipp, während er vor dem Roten-Kreuz zum Stehen kommt, um die Zufahrt frei zu räumen.

Mit dem Berufsverkehr beginnt die stressige Zeit

Wir verlassen den Südwesten Füssens. Es geht weiter in Richtung Forggensee, entlang der Weidachstraße. „Da hat der Kollege schon fleißig mitgeholfen“, stellen die beiden Männer begeistert fest. Zwar hat jeder seine vorgeschriebene Route. Dennoch bleiben die Mitarbeiter des Füssener Bauhofs flexibel: „Wenn es irgendwo brennt, fahren wir natürlich auch woanders hin.“ Inzwischen hat es wieder angefangen zu schneien. Dicke Flocken spritzen nonstop an die Windschutzscheibe. Am Beginn des Wohngebietes Weidach drehen wir wieder um. Mit dem großen 14-Tonner hätten die Männer so ihre Probleme. Deshalb kümmert sich dort ein Kollege mit seinem kleineren Unimog um das Räumen. Es geht noch einmal zurück in den Südwesten Füssens. „Jetzt kommen wir in ein Gebiet, wo es noch enger wird“, sagt Hipp und lässt kurz darauf seinen Kollegen Heimlich, der seit 12 Jahren beim Bauhof Füssen tätig ist, ans Steuer. Es ist mittlerweile 6 Uhr. Der Nachrichtensprecher im Radio berichtet von den Hochwassern an der Nord- und Ostsee. „Wasser ist noch schlimmer als Schnee“, murmelt Heimlich vor sich hin. Der Berufsverkehr hat eingesetzt. Die Straßen werden merklich voller. Jetzt müssen die beiden Bauhofmitarbeiter besonders Acht geben. Denn immer wieder kommen ihnen Autofahrer entgegen. Statt an engen Stellen zuerst den Räumdienst passieren zu lassen, drängen viele auf ihr Recht. Besonders jetzt wird die Wichtigkeit des zweiten Mannes im Fahrzeug deutlich. Heimlich will gerade im Kreuzungsbereich zurücksetzen, da macht ihn Hipp auf einen Fahrradfahrer hinter ihm aufmerksam. Als dieser vorbeigefahren ist, schiebt der 52-Jährige den neu gefallenen Schnee wieder schön säuberlich an den Straßenrand. Im Schneewall befindet sich zwar eine Lücke, die lässt Heimlich aber frei. Es ist die Überquerungshilfe für die Fußgänger, die der Mitarbeiter, der den Gehweg räumt, geschaffen hat, erklärt er mir. Wir passieren das Roten Kreuz. Hipp zeigt auf die Autofahrer: „Jetzt fangen sie schon das Parken an. Deshalb räumen wir hier gleich in der Früh.“ Richtig eng wird es dann in der Sonnenstraße. Diese Strecke haben die beiden Männer neu dazubekommen. Gekonnt lenkt Heimlich das schwere Gefährt mit einer Räumbreite von 3,20 Metern rückwärts in eine schmale Seitenstraße.

Auch die Füssener Bürger sind nun fleißig dabei, ihre Einfahrten und Vorplätze freizuschaufeln. Mit einer Schneefräse rückt ein Mann der weißen Pracht auf dem Gehweg zu Leibe. „Das ist echt eine Seltenheit“, lobt Hipp. Denn der Mann fräst den Schnee nicht in Richtung Straße, sondern lässt ihn in die angrenzenden Gärten schneien. „Wir dürfen den Bahnhof nicht vergessen“, erinnert der 50-Jährige seinen Kollegen. Der Schnee ist jetzt in Graupel übergegangen. „Da machen wir heute nicht so schnell Feierabend“, meint Heimlich. Sobald der Winter in Füssen Einzug gehalten hat, sind die Männer nonstop unterwegs und stehen über Nacht durchgehend auf Abruf – sieben Tage die Woche. Schneit es ohne Pause, beginnt ihr Tag um kurz nach 3 Uhr und endet mit der letzten Fahrt um 20 Uhr. „Mir ist es lieber, es schneit am Abend dann gleich“, sagt Hipp. Den Bereitschaftsdienst hätten sie so oder so – allerdings könnten sie sich dann bereits am Abend auf ein frühes Ausrücken einstellen. Hat man bei so einer Arbeit nicht irgendwann die Nase voll vom Schnee? Beide verneinen das. „Allerdings kann man irgendwann das Klingeln seines Telefons nicht mehr ertragen“, sagt Hipp lachend. Bahn für Bahn schiebt Heimlich auf dem großen Areal des Bahnhofs die Schneemassen zur Seite. Kaum hat er die angrenzenden Haltestellen freigeräumt, fährt auch schon der erste Bus ein. Der Fahrer bedankt sich bei den beiden Männern mit einem Händegruß.

Das Winterdienstfahrzeug hat bereits 20 Jahre auf dem Buckel

Es geht weiter in die Altstadt von Füssen. Der Schnee auf den Pflastersteinen verwandelt die Fahrbahn dort in eine einzige Rutschbahn. Am Kapellenberg geht es steil nach oben. Mit einem Knopfdruck am Steuergerät des Salzstreuers aktivieren die Männer die maximale Streuung. Im Fahrerhaus setzt ein piepsen ein. Statt den bisher 17,5 und 30 Gramm fällt nun 100 Gramm Salz pro Quadratmeter auf den Boden. Als nächstes ist eine der Bergstrecken an der Reihe. Hier hat der Kollege mit seinem Unimog bereits Vorarbeit geleistet. „Der hat aber keinen Streuer dran“, erklären die Männer. Deshalb fahren sie die Strecke noch einmal ab. Zurück in der Innenstadt geht es erneut durch die engen Gassen. Wir passieren gerade die recht verwinkelte Klosterstraße, da kommt ein Auto ums Eck geschossen. Beide Fahrer müssen abrupt abbremsen. „Mach mal bisschen langsamer“, reagiert Heimlich genervt. Es wird immer steiler. Der 52-Jährige ist hoch konzentriert, damit ihm der MAN-14-Tonner nicht wegrutscht. Die Maschine ruckelt und scheppert. „Das ist das Alter“, sagt Hipp. Immerhin hat das Fahrzeug bereits 20 Jahre auf dem Buckel. „Aber er hat gute Dienste geleistet“, lobt der 50-Jährige, während er der Maschine liebevoll über das Armaturenbrett streichelt. Vor allem wenn man bedenke, was das Fahrzeug so alles an Erschütterung, besonders jetzt im Winterdienst, aushalten müsse, weiß Hipp. Eigentlich sollte bereits seit Silvester der neue MAN am Bauhof eingetroffen sein – als Ersatz für die jetzige Maschine. Doch der Liefertermin wurde auf den Februar verschoben. Es sind somit die letzten Einsatztage für den alten MAN. Für eine Kaffeepause legen wir einen kurzen Stopp im Bauhof ein. Es ist bereits 8 Uhr. Der Kaffeeautomat befindet sich gleich neben der KFZ-Werkstatt. Ein Bauhofmitarbeiter behandelt dort gerade den neuesten „Patienten“, einen Radlader. Durch die Dauerbelastung im Winterdiensteinsatz sind Teile der Schneeräumleisten beschädigt, die nun ersetzt werden. Wo wir uns schon mal im Basislager befinden, wirft Hipp noch schnell einen Blick in den Salzbehälter des Streuers. „Der ist nur noch halb voll“, stellt er fest. Also füllt Heimlich mit dem Radlader erst noch Streumittel nach. Erst vor Kurzem hat der Bauhof Füssen von einer Salz-Splitt-Mischung auf reines Trockensalz umgestellt. Auf diese Weise fallen Arbeiten wie das Zusammenkehren und Entsorgen des Splitts im Frühjahr weg.

Das nächste Stück der Tour führt uns raus aus Füssen, hoch zum Alatsee. Hier sind die Schneemassen auf der Straße schon bald einen halben Meter hoch. Das Räumfahrzeug kämpft sich tapfer durch die weiße Pracht. Immer wieder drehen die Räder des 14-Tonners durch. Passiert es eigentlich auch mal, dass die großen Fahrzeuge stecken bleiben? „Ja, das kommt immer wieder mal vor“, bestätigt mir Heimlich. Allerdings seien es eher die Schmalspurfahrzeuge, die man dann wieder aus den Schneemassen befreien muss. Nach rund 2 Kilometer entlang der Saloberstraße, die durch ein Waldgebiet führt, kommen wir am Parkplatz des Sees an. Hier befindet sich außerdem ein Hotel mit angrenzender Gaststätte. Da überall Autos parken und die Platzverhältnisse hier oben allgemein recht beengt sind, braucht es etwas Zeit sowie mehrmaliges Rangieren, bevor auch die Lieferantenzufahrt zum Hotel vom Schnee befreit ist. Schon kurze Zeit später zeigt sich: Die Männer haben ein gutes Timing. Denn nur ein paar Minuten nach unserem Eintreffen, kommt auch schon der Lebensmittel-Lieferant die Straße hochgefahren. Dem jungen Fahrer steht die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Auch er bedankt sich bei den beiden Männern. „Auf dieser Strecke ist es schon passiert, dass wir sie rückwärts hochfahren mussten“, erzählt Hipp. Auf diese Weise wird dann vorneweg gestreut. An eine Nacht können sich die beiden Bauhofmitarbeiter noch ganz genau erinnern: „Am Schlimmsten war es hier an Silvester vor 11 Jahren. Da gab es Eisregen.“

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