Interview mit Robert Lehmann – Rennleiter beim Ski World Cup am Lauberhorn

Nach einem anstrengenden aber erfolgreichen Welt Cup Wochenende am Lauberhorn vor wenigen Wochen, an dem auch ein Aebi TT280 und ein Aebi EC170 im Einsatz waren, zieht Rennleiter Robert Lehmann im Interview nun Bilanz:

„Die Lauberhorn-Abfahrt ist die längste und eine der spektakulärsten Abfahrten im Ski-Weltcup. Davon zeugt der Respekt, den erfahrene Skirennfahrer vor der Lauberhornabfahrt haben. Das Lauberhorn schrieb tieftraurige und wahnwitzige Geschichten – und versucht seit 87 Jahren auch in Sachen Pistenpräparation immer einen Schritt voraus zu sein.

Der Alpine Wettkampfsport findet wie man weiss draussen statt. Dabei spielen nicht nur Material und technische Faktoren eine Rolle. Immer wichtiger für diesen Wett- kampfsport werden die Infrastrukturen. Dies stellt an die Organisatoren, Bergbahnen und auch an die Hersteller von Maschinen für die Pistenpräparierung hohe Anforderungen. Skipisten sind im Breiten- und Rennsport eine wesentliche, wenn nicht entscheidende Grundlage für den Wintersport. Die Erstellung und Pflege erfordert einen grossen Einsatz an technischen Mitteln und ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden.

Schon Wochen vor dem Rennen am Lauberhorn in Wengen kümmerten sich die Pistenfahrzeuge und dutzende Helfer um perfekte Pisten für die Lauberhorn-Rennen 2017. Dabei wird fast ausschliesslich mit technischem Schnee, umgangssprachlich Kunstschnee, präpariert. Eine Abfahrtspiste muss heute eine Schneedichte von 580 bis 680 Kilogramm pro Kubikmeter aufweisen, also extrem hart sein.

rennleiterUnser Fazit: die Vorbereitungen hinsichtlich der Pistenpräparierung liefen reibungslos. Das, was wir zusammen mit den Verantwortlichen intensiv geplant haben, ist nun überzeugend umgesetzt worden. Mit dem Einsatz modernster Technologie verfolgt das Organisationskomitee permanent das Ziel, auch den Aufwand möglichst tief zu halten. Da die Sicherheit immer Vorrang hat, ist es wichtig, dass der Fahrer die Arbeit am Hang kennt und geübt ist. Nach einer Einweisung und kurzen Eingewöhnungsphase lernt man die Vorzüge der Aebi Geräte schnell zu schätzen.  Ob beim Einsatz in Steillagen oder zum Bewegen grosser Schneemengen: Für die Herausforderungen am Hang ist der Aebi Terratrac und der EC 170 eine perfekte Ergänzung zu den Pistenfahrzeugen. Der Terratrac ist mit seinem Raupenlaufwerk und der Winde auch für anspruchsvolle Arbeiten auf Rennpisten bestens geeignet. Die enorme Vielseitigkeit erlaubt es unterschiedlichste Geräte, wie Schleuder, Pflug, Injektionsbalken oder Kehrbürste am Terratrac zum Einsatz zu bringen. Der EC 170 erfüllt darüberhinaus mit seinem modernen Elektro-Antrieb alle Anforderungen im Bereich Umweltschutz. Ohne den Einsatz solcher Fahrzeuge ist eine Präparation von Rennpisten für den Ski World Cup nicht mehr vorstellbar.“