Auf zu neuen Höhen

Peter Krook hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei Meyer und Swenson

Mit einer Größe von 2,03 m ist Peter Krook in den Hallen der Einrichtungen von Meyer Products und Swensons Products nur schwer zu übersehen.

IMG_0786.jpgPeter kam im April im Auftrrag der ASH Group aus den Niederlanden in die Vereinigten Staaten, um als Program Manager, Operations Development North America bei der Prozessverbesserung in beiden Einrichtungen behilflich zu sein. Er verbrachte etwa 80% seiner Zeit bei Meyer in Cleveland, Ohio, und die restliche Zeit bei Swenson in Lindenwood, Illinois.

Sein neunmonatiger Aufenthalt neigte sich Mitte Dezember dem Ende entgegen, doch sein Einfluss wird auch noch lange, nachdem er in die Niederlande und zu Aebi Schmidt in Holten zurückgekehrt ist, zu spüren sein.

“Peter hat zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, die uns dabei helfen, Prozesse zu verbessern, Teams aufzubauen, unsere Effizienz zu steigen und Kosten zu reduzieren. Er hat unser Unternehmen stark beeinflusst”, sagt Mo Toumert, Vice President of Manufacturing and Operations bei Meyer Products.

DSC_4814.JPGMit Erfahrungen in Industrie- und Technologiemanagement sowie kontinuierlicher Verbesserung gibt es nicht viele Einsatzgebiete, mit denen Peter während seiner Zeit hier nicht in Berührung gekommen ist. Er half dabei, fünf unterschiedliche Arbeitspakete zur Organisationsentwicklung umzusetzen, welche von Finanzen bis zu Kostenvermeidung und Organisationsstruktur reichen. An der Umsetzung von 10 Arbeitspaketen zur Standortentwicklung war er ebenfalls maßgeblich beteiligt; diese Arbeitspakete befassen sich mit Punkten wie zukünftigem Anlagenaufbau, Logistik und Lagerung, Fit For Tomorrow (F4T-Programm zur kontinuierlichen Verbesserung), Lean Assembly, einem Fahrplan für Maschinen und vielem mehr. Er arbeitete darüber hinaus mit den Abteilungen Vertrieb und Buchhaltung zusammen, um ihre Prozesse zu optimieren und neue Prozesse zur besseren Effizienz einzuführen.

Peters größter Einfluss auf ASHNA ist die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen in Europa und jenen in den Vereinigten Staaten. Wir erhielten unschätzbare Hilfe von unseren europäischen Ansprechpartnern in allen Bereichen unseres Unternehmens“, sagte Mo. Eine weitere Person, die eine enorme Hilfe war, ist Szymon Orlowski. Ihre Hilfe ist ein klarer Beweis für die Einsatzbereitschaft des ASH-Boards, CEO, COO und dem Rest der Leitung, um ASHNA zum erhofften Erfolg zu führen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns die gebotene Unterstützung dabei helfen wird, jegliche Herausforderungen zu bewältigen.“

Bevor Peter im April hierher kam, hatte er die Vereinigten Staaten schon einmal besucht, jedoch nie die Gelegenheit gehabt, den Mittleren Westen zu besuchen oder zeitweise hier zu leben.

Er musste sich an einige Dinge zunächst gewöhnen; und es gab natürlich auch einige Unterschiede, die besonders herausstachen.

“Alles ist größer. Die Portionen von Essen in Restaurants. Die Straßen. Die Autos. Ich fahre hier zum Beispiel einen Ford F-250 Truck. In den Niederlanden bräuchte ich einen LKW-Führerschein, um so ein großes Fahrzeug führen zu dürfen”, erklärte er.

Trotz aller Arbeit, die Peter in den Anlagen in Cleveland, Lindenwood und den Niederlanden zu erledigen hat, findet er immer Zeit, sein Leben außerhalb der Arbeit zu genießen. Er erkundete seinen neuen Wohnort von seinem Apartment in Downtown Cleveland aus und war Feuer und Flamme für die professionellen Sportmannschaften in Cleveland. Er war bei vielen Spielen der Indians und Cavaliers sowie einem Spiel der Browns.

“Die Leute reden schlecht über die Browns, aber ich hatte bei dem Spiel viel Spaß”, sagte er.

Wenn er nach seinen Lieblingsorten in der Stadt gefragt wird, kann er schnell eine Liste aufzählen: den West Side Market, das Cleveland Museum of Art, den Stadtteil Tremont, den Lakeview Cemetery, die Rock & Roll Hall of Fame, Amish Country – um nur einige zu nennen.

“Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen. Cleveland mag nicht so bekannt sein, aber es gibt hier viele schöne Orte, die man unbedingt besuchen sollte”, sagte er.

Peter fand außerdem Zeit, Sport zu treiben, um für seine Rückkehr in die Niederlande fit zu bleiben, wo seine Größe ein entscheidender Vorteil auf dem Volleyballfeld ist. Seit 20 Jahren spielt er Volleyball und tritt in einer der höchsten Ligen seines Landes gegen andere Mannschaften an.

Er freut sich auf seine Rückkehr in die Niederlande, doch er wird die Zeit in den Vereinigten Staaten vermissen.

“Diese Zeit war eine fantastische Lernerfahrung und es war toll, mit den Leuten hier zusammenzuarbeiten und Beziehungen aufzubauen”, sagte Peter. “In den Anlagen von Meyer und Swenson gibt es viele Talente, mit Menschen, die motiviert und bereit sind, langfristige strukturelle Verbesserungen zu bewirken.“

Die Angestellten in den Vereinigten Staaten, die mit Peter zusammengearbeitet haben, werden ihn ebenso vermissen. “Einige von uns fragen sich, ob wir ihn nicht klonen und seinen Doppelgänger hier in den Vereinigten Staaten behalten könnten”, sagte Mo.