CJS-DI on tour

Im ersten Einsatz am Flughafen Stuttgart

Die Schmidt CJS-DI, das multifunktionale Kehrblasgerät mit der zusätzlichen Anwendung des Enteisens, vereint höchste Performance, Wendigkeit und Eleganz. Sie ist perfekt auf die Airport Bedürfnisse zugeschnitten und kann je nach Wunsch mit einem Aufbaustreuer oder –sprüher ausgestattet werden.

Die Schmidt CJS-DI ist seit ein paar Monaten auf Flughafen-Entdeckungsreise. Wir haben ihre erste Station, den Flughafen Stuttgart besucht und von Klaus Bayha (KB), Senior Expert Fuhrparkrevision & Fuhrparkprojekte, interessante Insights erhalten.

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links: Theresia Winkler-Flügel, Target Group Manager Airport, ASH Group / rechts: Klaus Bayha, Senior Expert Fuhrparkrevision & Fuhrparkprojekte, Flughafen Stuttgart

Was hat bei Ihnen das Interesse am neuen Konzept CJS-DI geweckt?
KB: Schon seit längerem hegen wir den Wunsch, unsere Winterdienstflotte mit einem kompakten Kehrblasgerät mit zusätzlichem Sprüher zu ergänzen. Die Otto 104 – sozusagen der Grossvater der heutigen CJS-DI – ist seit 1998 bei uns im Betrieb. Wir sind seit Anfang an von diesem kompakten Konzept überzeugt. Sie hilft uns die Flughafenverkehrsflächen innerhalb von kürzester Zeit von Schnee und Eis zu befreien und somit einen pünktlichen Flugbetrieb in den Wintermonaten zu gewährleisten. Unsere Otto 104 ist jetzt in die Jahre gekommen und die Anforderungen an digitalen Systemen (z. B. Track and Trace) sind auch bei uns ein grosses Thema. Aus diesem Grund ist die Entwicklung der Schmidt  CJS-DI ein positives Zeichen. Während des Entwicklungsprozesses hatten wir regelmässig Kontakt mit der Firma Schmidt und konnten so unsere Wünsche platzieren. Während 2.5 Monaten war die nagelneue Schmidt CJS-DI bei uns im Einsatz. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden und überzeugt, dass die Maschine die ideale Ergänzung zu unserer bestehenden Winterflotte ist.  Nach ein paar kleinen Handgriffen und Optimierungen wurde sie dank den Spezialisten vom Schmidt-Team zu genau der Maschine, die wir uns zukünftig für die Räumung auf den Vorfeldflächen vorstellen.

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Schmidt Otto 104

Was hat sich im Vergleich zur Otto 104 geändert?
KB: Bis jetzt hatten wir mit der Otto 104 eine Sprühbreite von drei Metern (Fahrzeugbreite), die CJS-DI verfügt jetzt über eine Sprühbreite von 15 Metern, was eine 5x höhere Sprühbreite bedeutet. Einen Quantensprung hat die Maschine auch in der Wendigkeit, modernster Technik und  intelligenten Assistenzsystemen gemacht. Die Schmidt CJS-DI bietet in diesen Bereichen sicherlich die best-in-class Perfomance. Aber auch für unsere Fahrer hat die Schmidt CJS-DI die Fahrergonomie verbessert. Durch das hydropneumatische Fahrwerk ist der Fahrkomfort bedeutend gestiegen und ermöglicht dadurch ein ermüdungsfreies Arbeiten. Ausserdem schätzen unsere Fahrer die leichte und selbsterklärende Bedienung der Steuerungspulte, was man merklich an ihrer Fahrfreude sieht. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Grösse des Flüssigkeitstanks, hatten wir bei der Otto 104 3000 Liter zur Verfügung, haben wir neu 5000 Liter Füllmenge.

Wie viele Liter Sprühflüssigkeit und Granulat verbrauchen Sie durchschnittlich?
(KB): In einem „normalen“ Winter benötigen wir durchschnittlich 2,2 Millionen Sprühflüssigkeit, in einem starken Winter hingegen haben wir auch schon mal 3 Millionen ausgebracht. Aber das variiert natürlich je nach Winterverhältnissen, ob der Winter speziell hart ist, wie lange der Winter dauert und wie kalt es durchschnittlich ist. 

Welche Trends sehen Sie im Bereich Kehrblasgeräte?
(KB): Das kommt ganz auf die Grösse des Flughafens an sowie auf die Anzahl der Start- und Landebahnen sowie Roll- und Vorfeldern. Grundsätzlich denke ich, dass die Nachfrage nach kompakten Kehrblasgeräten mit höchster Performance und gleichzeitiger Enteisung steigt, da wir in immer kürzerer Zeit die Verkehrsflächen sauber halten müssen, um einen reibungslosen Flugbetrieb gewährleisten zu können.

Herzlichen Dank für diese Insights, Herr Bayha.

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Schmidt CJS-DI