Saubere Arbeit, Frau Kessler

Mit der Cleango 500 im Kampf gegen Unkraut & Co

Frauen am Steuer einer Kehrmaschine sind selten. Doch Bettina Kessler ist eine davon. Und das mit ganzem Herzen. Dabei begann ihre Karriere ganz klassisch im kaufmännischen Bereich, als Steuerfachangestellte. „Für das handling mit der Kehrmaschine kommt mir sicherlich noch meine zusätzliche Ausbildung zur Landwirtin entgegen“, erklärt Bettina Kessler. Seit März 2018 hat sie ihren Arbeitsplatz im Büro gegen den in der Kehrmaschine getauscht. „Zuvor habe ich mich um die Administration unseres kleinen Familienbetriebs gekümmert, den mein Partner Uwe Jaworowski führt. Spezialisiert auf Landschaftsbau und Kommunalpflege übernehmen wir in der Region um Schwerzen im Südschwarzwald unter anderem die Strassenreinigung für Gemeinden oder Bauunternehmen. Bisher waren wir mit einer Schmidt Wasa Anhängekehrmaschine unterwegs. Vor einem Jahr wurde diese gegen eine Schmidt Cleango 500 abgelöst. Die Kompaktkehrmaschine ist für uns vor allem bei engen Verhältnissen und schmalen Strassen in Neubaugebieten von Vorteil. Der Wendekreis ist deutlich kleiner als bei der gezogenen Einheit, das Wenden also fast auf der Stelle möglich. Auch das Oberflächenergebnis ist bei der saugenden Maschine im Vergleich zu einer Mechanischen noch besser. Das erhöht unsere Effizienz und freut am Ende auch die Kunden. Nicht zuletzt sind wir mit der Cleango 500 flexibler und schneller im Einsatz, weil das Anhängen bzw. Umbauen an den Traktor entfällt.“

Zweimal pro Jahr steht im gesamten Einsatzgebiet ein „Grossputz“ in Form von Unkrautbeseitigung an. Mit dem Traktor und angebautem Wildkrautbesen geht es dem Unkraut am Strassenrand an den Kragen, gefolgt von der Cleango 500, die den Schmutz im 4 m3 fassenden Behälter aufnimmt. Je nach Schmutzmenge reicht ein Stopp pro Arbeitstag zum Entleeren des Behälters aus.

„Wir haben uns für eine gebrauchte Euro 5 Maschine entschieden“, erklärt Bettina Kessler. „Die Maschine war bereits zwei Jahre im Einsatz, bevor sie zu uns kam und läuft für uns seit 500 Stunden mit hoher Zuverlässigkeit. Trotz allem Komfort, wie z.B. dem in die Armlehne integriertem Steuerungsmodul mit dem z.B. die Besen aus einer Hand gesteuert werden können, oder dem Monitor, der den Saugschachteingang überwacht, ist die Arbeit anspruchsvoll. Ich weiss am Abend in jedem Fall, was ich tagsüber geleistet habe. Das Fahren im dichten Verkehr oder das Manövrieren zwischen geparkten Autos erfordert hohe Konzentration, denn parallel müssen Besen, Saugklappe und Geschwindigkeit gesteuert werden.“ Den Weg vom Bürostuhl auf den Fahrersitz der Kehrmaschine hat Bettina Kessler dennoch nicht bereut. Im Gegenteil, die Entscheidung sei zu 1000% richtig und die Cleango 500 schon fast wie ein zweites Zuhause.