Mit Stachelräder und Schneefräse am Hundschopf

 

Aebi beim Welt-Cup Rennen am Lauberhorn

Wenn am Lauberhorn im schweizerischen Wengen zwischen Hundschopf und Ziel-S ein Mythos entsteht, dann sind viele helfende Hände nötig. Bereits im September wird mit den Pisten- und Aufbauarbeiten begonnen. Bis zum ersten Rennen am Freitag, den 18. Januar 2019, werden über 500 Leute an der Abfahrt gearbeitet und allein auf der Wengeneralp 230 Tonnen Material für Tribüne und Festzelt verbaut haben.  Ziel der Verantworlichen rund um Rennleiter Robert  Lehmann: Das Rennen muss zu den schwierigsten im Welt-Cup Kalender gehören um dem Mythos Lauberhorn, der längsten Ski-Rennstrecke der Welt, gerecht zu werden.

Das Gelände fordert nicht nur die Skifahrer, sondern auch Mensch und Maschine bei den Vorbereitungen der Rennpiste. Eine Abfahrtspiste muss heute eine Schneedichte von 580 bis 680 Kilogramm pro Kubikmeter aufweisen, also extrem hart sein. Ein Meter Neuschnee kurz vor Rennbeginn ist daher alles andere als erfreulich für die Organisatoren. „Das bedeutet viel Handarbeit für unsere vielen Helfer am Berg», sagte Pistenchef Heinz von Allmen noch am Dienstag.  Besondere Sorgen bereitet von Allmen das Ziel-S aus, das normalerweise pickelhart gefroren ist, nun aber wegen des vielen Neuschnees sehr weich war. Die Schneemassen müssen beseitigt und z.B. mit den Skiern der Helfer zur Seite gestossen werden.  Bereits in den vergangenen Jahren unterstützten Geräte von Aebi, wie der TT281 mit Raupenlaufwerk und Schneefräse die Organisatoren.  Der Terratrac ist mit seinem Raupenlaufwerk und einer optional erhältlichen Überkopfwinde auch für anspruchsvolle Arbeiten auf Rennpisten bestens geeignet. Die enorme Vielseitigkeit erlaubt es unterschiedlichste Geräte, wie Schleuder, Pflug, Injektionsbalken oder Kehrbürste am Terratrac zum Einsatz zu bringen. Die grosszügig dimensionierten Raupen sind dabei besonders schonend zur sensiblen Oberfläche, die Allradlenkung verleiht dem Terratrac eine hohe Wendigkeit und die Überkopfwinde sorgt für ein Sicherheitsplus, auch in besonders steilen Abschnitten.

An besonders steilen Abschnitten benötigten die Helfer sogar Steigeisen, um den Halt nicht zu verlieren. Der Aebi Combicut mit Stachelräder und Schneefräse, der in diesem Jahr erstmals zum Einsatz kam,  erwies sich gerade hier als besonders effiziente Unterstützung. Routiniert und mit sicherer Bodenhaftung beseitigte der Einachser den Schnee von der Piste.  „Ob beim Einsatz in Steillagen oder zum Bewegen grosser Schneemengen im Zielbereich oder rund um die Tribühnen: Für unserer Vorbereitungen des Rennwochenendes sind die Geräte von Aebi eine perfekte Ergänzung zu den grossen Pistenboliden. Ohne den Einsatz solcher Spezialfahrzeuge ist eine Präparation von Rennpisten für den Ski World Cup für uns nicht mehr vorstellbar“, so Robert Lehmann.

Eine Rennpiste ist dann gut, wenn der beste Athlet gewinnt – wir wünschen den Organisatoren einen erfolgreichen Endspurt und allen Athleten einen spannenden und unfallfreien Wettkampf.