Autonome Einsätze am Flughafen: die Zukunft ist heute schon angekommen

Mit autonomen Einsätzen am Flughafen lässt sich nicht nur Geld sparen. Während autonom funktionierende Systeme Effizienz, Sicherheit, Arbeitsgesundheit und Flexibilität erhöhen, führen sie gleichzeitig zu einer substanziellen Reduktion der CO2 Emissionen. Unser Lösungsansatz kommt nicht ab Stange sondern erlaubt es, die spezifischen Bedingungen am Flughafen zu berücksichtigen. Und weil damit nicht nur unsere eigenen sondern auch fremde Fahrzeuge eingebunden werden können, ist das Investitionsrisiko gering. Das Beste aber ist, dass die Systeme intensiv erprobt und heute bereits verfügbar sind.

Die Aebi Schmidt Group hat vor wenigen Wochen einer exklusiven Gruppe von Kunden mit einer live und online übertragenen Demonstration auf dem Mercedes Benz Test and Technology Center in Immendingen (Deutschland) zeigen können, dass die Zukunft schon heute angekommen ist. Mit insgesamt sieben Kameras konnten wir die einzelnen Stufen sowie die Funktionsweise und Prozesse im Verbund unter realen Bedingungen demonstrieren.

Keine Zukunftsmusik mehr: Zwei Schmidt TJS Kehrblasgeräte im Verbund und autonom unterwegs (Ausschnitt aus der Live Demonstration).

Bereits 2017 haben wir das Entwicklungsprojekt gestartet. In den vergangenen vier Jahren wurden die einzelnen Elemente und das System insgesamt über mehrere Stufen hinweg intensiv getestet. Gemeinsam mit unserem Partnern CPAC Systems, einem Unternehmen der Volvo Gruppe, und mit Lab1886, dem Innovations-Inkubator der Mercedes-Benz AG, haben wir unter unterschiedlichen realen Bedingungen viel gelernt und das System stetig verbessert. Heute ist es einsatzbereit.

Der Editor ermöglicht dem Anwender in Echtzeit, Routen und Abläufe zu bearbeiten, sie an spezifische Situationen anzupassen und der Flotte als Auftrag zu übermitteln (Ausschnitt aus der Live Demonstration).

Mit dem Editor ist es für die Betriebszentrale einfach, Routen aufzuzeichnen und sie zu bearbeiten. Das System funktioniert mit hochpräzisen Standards wie RTK oder NTRIP. Beides Standards, welche die Positionsbestimmung auf 2 bis 3 cm genau ermöglichen. Selbstverständlich bestimmt immer noch der Anwender, welche Positionen und Betriebsarten von Pflug, Kehrwalze und Gebläse an welchen Stellen wie eingesetzt werden sollen. Das moderne Steuerungswerkzeug ermöglicht es dem Betriebsteam, Pfade zu bearbeiten, geographische Eigenheiten hinzuzufügen und Routen sowie Segmente zu erstellen.

Vollautonom oder teilautonom: Das Fahrerassistenzsystem ist eine willkommene Unterstützung für Fahrer und Einsatzzentrale, insbesondere auch nachts und bei erschwerten Witterungsbedingungen (Ausschnitt aus der Live Demonstration).

Das im Fahrzeug montierte Fahrerassistenzsystem meldet in Echtzeit jede Abweichung von einer definierten Route oder vom vorausfahrenden Fahrzeug. Somit kann der Einsatzplan direkt angepasst und sichergestellt werden, dass keine Lücke in der Räumfläche entsteht. Wird das Fahrerassistenzsystem für teilautonome Einsatzkonzepte eingesetzt, unterstützt es den Fahrer bei Bedarf mit Ratschlägen und Informationen sowohl zum Fahrverhalten als auch zu den Maschinenpositionen. Diese Art von Unterstützung kann insbesondere bei schwierigen Witterungsbedingungen oder nachts selbst erfahrene Maschinenführer entlasten.

Unsere Lösung für autonome Einsätze auf Flughäfen kommt nicht ab Stange, sondern kann spezifisch an beliebige Situationen angepasst werden. Sie erlaubt es dem Anwender auch, selbständig den Grad an Autonomie zu bestimmen sowie autonome, teilautonome und nicht autonome Elemente zu kombinieren.


Denken Sie heute schon an Morgen? Wir auch. Bei Aebi Schmidt sind wir fasziniert davon, wegweisende Zukunftstechnologien voranzutreiben. Nun ist die Zukunft autonomer Einsätze bereits heute schon angekommen. Interessiert? Wir freuen uns jederzeit über Ihre Kontaktaufnahme.

Hier erfahren Sie mehr zum dreistufigen Ansatz der Aebi Schmidt Group: